Wie findet man besten CFD Broker

CFD Broker

7 Tipps: So finden Sie den besten CFD Broker

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Möglichkeiten, mit denen private Akteure von den Bewegungen der Kurse an den Börsen profitieren können. Neben der langfristigen Investition, bei der vor allem mit einer Perspektive von mindestens drei Jahren und länger investiert wird, entdecken viele Menschen zunehmend das Trading als eine mögliche Einkommensquelle. Dabei wird auf kurzfristige Kursveränderungen über wenige Tage oder auch nur innerhalb eines Tages gesetzt. Neben klassischen Anlageprodukten wie Aktien und Indexfonds rücken hier auch andere Anlageklassen wie Rohstoffe oder Währungen in den Fokus der Händler. Mit sogenannten CFD Produkten können dabei mitunter starke Hebel eingesetzt werden, so dass auch kleine Kursbewegungen mitunter erhebliche Folgen für Gewinn oder Verlust haben. Es handelt sich dabei um eine Form des Tradings, die bis vor wenigen Jahren noch ausschließlich professionellen Akteuren und institutionellen Händlern vorbehalten war. Mittlerweile bieten jedoch zahlreiche Online Broker ihre Leistungen zu günstigen Konditionen über das Internet an und Trader, die in dieses Segment einsteigen möchten, stehen vor einer breiten Auswahl. Dabei ist es sehr wichtig, möglichst gezielt bei der Auswahl vorzugehen, da jeder einzelne Online Broker für den Handel von CFDs spezifische Vor und Nachteile bietet, die zur Ausrichtung des Traders passen sollten. Wichtige Impulse und Informationen über interessante Online Broker für den CFD Handel finden die Trader unter anderem hier. Auf welche Kategorien und Aspekte eines Online Brokers sie dabei besonders achten sollten, zeigen wir mit unseren sieben Tipps.

Erstens: Auswahl der Basiswerte

Auch wenn beim Handel mit CFDs keine direkten Börsenprodukte gekauft werden, basiert der Handel natürlich trotzdem auf den klassischen Produkten wie Aktien und Indizes sowie Währungen oder Rohstoffen. Auch Anleihen und Zinsprodukte sind vielfach im Angebot. Anders als bei einem klassischen Depot kann der Trader nicht auf das gesamte Angebot der Börsen zugreifen, sondern ist auf die Produkte angewiesen, die durch den jeweiligen Online Broker zur Verfügung gestellt werden. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern sind dabei zum Teil beträchtlich. Während sich einige Online Broker lediglich auf eine kleine Auswahl von Produkten konzentrieren, bieten andere eine schier unüberschaubare Vielfalt. Bevor sich Trader also für einen bestimmten Online Broker für den CFD Handel entscheiden, sollte das konkrete Angebot genau in den Blick genommen werden. Fast immer im Angebot sind dabei wichtige Aktien aus Deutschland und den USA, genauso wie die weltweit beachteten Indizes, wie Dow Jones, Nikkei oder auch der Dax. Im Bereich Rohstoffe kann prinzipiell immer auf Edelmetalle und Energiewerte gesetzt werden. Darüber hinaus gehende Produkte, wie zum Beispiel Baumwolle oder Orangensaft, haben jedoch längst nicht alle Online Broker im Programm. Auch der Devisenhandel spielt im Angebot der Online Broker stets eine wichtige Rolle. Vorausgesetzt werden können die wichtigsten Kombinationen aus den bekannten Majors. Wer mit Kombinationen weniger bedeutender Währungen handeln möchte, sollte sich vorher genau informieren, ob diese auch angeboten werden. Prinzipiell ist aber nicht die schiere Masse entscheidend, sondern es sollten die Produkte angeboten werden, mit denen der Trader sich auskennt und die er handeln möchte.

Zweitens: Konditionen

Natürlich spielen die Konditionen eine entscheidende Rolle für jeden Trader. Hängt doch hiervon auch die Rendite ab, die im Handel langfristig erzielt wird. Die meisten Online Broker bieten die Depotführung kostenlos an. Beachtet werden sollte jedoch eine mögliche Inaktivitätsgebühr, die fällig wird, wenn über einen längeren Zeitraum nicht gehandelt wird. Zu unterscheiden ist darüber hinaus die Form, in der die Kosten für den Handel abgerechnet werden. Einige Online Broker setzen auf Provisionen bzw. Kommissionen, d.h. es werden Gebühren für die Abwicklung des Handels erhoben. Dabei gibt es auch Flatrate Modelle, bei denen nur ein Grundpreis zu zahlen ist. Andere wiederum rechnen ausschließlich auf der Grundlage von Spreads ab. Dabei handelt es sich um Kursaufschläge zwischen Kauf- und Verkaufspreisen für einzelne Produkte. Für die Beurteilung der Konditionen sollte der Trader abschätzen, mit welchem Volumen voraussichtlich gehandelt wird. Einige Online Broker bieten etwa gestaffelte Kostenstrukturen an, bei denen im Falle höherer Umsätze zu niedrigeren Gebühren getradet werden kann.

Drittens: verfügbare Hebel

Eine entscheidende Rolle spielt im CFD Handel der Hebel, auch Leverage genannt. Dabei handelt es sich um zusätzliches Kapital, welches dem Trader durch den Online Broker im Handel zur Verfügung gestellt wird. Mit vergleichsweise niedrigen Einsätzen können so deutlich größere Werte an den Märkten bewegt werden. Je höher der angebotenen Hebel, desto stärker können die Trader auch von kleinen Kursveränderungen profitieren. Das Spektrum reicht dabei von kleinen Hebelverhältnissen bis hin zu massiven Hebeln mit Verhältnissen von 1:500 oder auch noch höher. Wichtig ist zudem die Frage, ob feste Hebel vorgegeben werden, oder ob der Hebel durch den Trader individuell eingestellt werden kann. Denn die Händler von CFD Produkten sollten sich auch darüber im Klaren sein, dass mit einem größeren Hebel auch die Verlustrisiken steigen. Analog zum Hebel wird für den Handel die erforderliche Margin angegeben. Dabei handelt es sich um die Sicherheitsleistung, die der Broker vom Trader verlangt, damit eine bestimmte Position eröffnet werden kann und auf dem Handelskonto vorgehalten werden muss.

Viertens: Software für Handel und Analyse

Die Konditionen, die in Form von Kosten sowie verfügbaren Hebeln im Handel geboten werden, sind das eine. Genauso wichtig sind die Voraussetzungen, die für die technische Abwicklung zur Verfügung gestellt werden. In aller Regel bieten die Online Broker ihren Kunden eine Auswahl von Handelsplattformen. Zumindest eine Basisversion wie etwa der MetaTrader sollte dabei kostenlos für den Download bereitstehen. Neben diesen Handelsplattformen, die auf dem eigenen Rechner installiert werden müssen, gibt es auch browserbasierte Lösungen. Diese bieten etwas mehr Flexibilität, da sich die Trader praktisch von jedem Rechner aus in ihren Account einloggen können. Während diese Basisversionen bereits eine sehr gute Auswahl von technischen Möglichkeiten bieten, wie etwa eine Reihe von Orderarten oder auch Tools für die Technische Analyse, sind bei einigen Anbietern auch Plattformen mit noch höheren Ansprüchen verfügbar. Diese bieten etwa die Möglichkeit, Vorgaben für den automatischen Handel zu programmieren und diese einzusetzen. Als weiteres Kriterium sollte in diesem Zusammenhang die Möglichkeit des mobilen Handels in den Blick genommen werden. Für Trader, die viel unterwegs sind, bietet eine Trading App ein deutliches Plus an Flexibilität.

Fünftens: Bildungsangebot und Demokonto

Auch wenn das Grundprinzip beim Handel mit CFDs nicht anders ist, als im regulären Aktienhandel, wo Produkte günstig gekauft und zu einem höheren Preis verkauft werden, sollte diese Handelsform in keinem Fall unterschätzt werden. Gerade die Verbindung aus starken Hebeln und einer sehr kurzfristigen Perspektive beinhaltet neben hohen Gewinnchancen eben auch massive Verlustrisiken. Bevor sich die Trader also in den Handel mit gehebelten Produkten stürzen, sollten sie sich nicht nur mit den spezifischen Risiken vertraut machen, sondern auch eine eigene Strategie entwickeln. Die Angebote, die die Online Broker in dieser Richtung ihren Kunden machen, sind von Anbieter zu Anbieter höchst unterschiedlich. Während einige Online Broker bis auf einen übersichtlichen FAQ Bereich nur wenige Inhalte zu bieten haben, versorgen andere ihre Kunden mit einem sehr umfangreichen Bildungsangebot. Dieses umfasst neben Glossaren, E-Books und Videos zu Handelstechnik und Strategien auch regelmäßige Webinare. Diese werden von internen oder auch externen Experten durchgeführt und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, die Anwendung von Handelsstrategien live zu erleben. Zudem können Fragen an die Experten gestellt werden. Eine wichtige Bedeutung bei der Entwicklung eines Traders kann zudem ein Demokonto haben. Dabei handelt es sich um ein Konto, über welches mit virtuellem Kapital gehandelt werden kann. Die Trader können sich ohne Risiko mit der Technik vertraut machen, Strategien testen und neue Strategien entwickeln.

Sechstens: Support und Service

Bei der Wahl eines passenden Online Brokers kommt es auch darauf an, welche Unterstützung der Trader von seinem Anbieter erwartet. Auch hier unterscheiden sich die einzelnen Online Broker mitunter deutlich. In einigen Fällen müssen sich die Kunden mit einem Online Formular begnügen, über das eventuelle Anfragen gestellt werden können. Spätestens wenn es bei der Abwicklung des Handels zu technischen Problemen kommen sollte, ist ein solches Angebot aber zu wenig. Es sollte also mindestens eine Hotline zur Verfügung stehen, über die an Handelstagen ein Mitarbeiter des Online Brokers direkt erreicht werden kann. Eine wichtige Frage ist in diesem Zusammenhang, in welcher Sprache der Support angeboten wird. Auch Online Broker, die über eine deutsche Website verfügen, bieten nicht automatisch einen Support in deutscher Sprache an. Für Trader, die des Englischen nicht ausreichend mächtig sind, kann dies insbesondere bei komplizierten Anliegen zu einem Problem werden. Zum Support gehört außerdem bei vielen Online Brokern auch die Versorgung mit Informationen aus der Wirtschaftswelt sowie mit exklusiven Analysen. Auch dies können wichtige Impulse für den Handel sein, wenn der Trader diese richtig einzusetzen weiß.

Siebtens: Sicherheit und Seriosität

Ein Gesichtspunkt, der von vielen Tradern etwas stiefmütterlich behandelt wird, ist die Frage der Seriosität eines Online Brokers. In den letzten Jahren sind viele neue Anbieter in diesem Markt aufgetaucht und nicht immer ist auf den ersten Blick zu erkennen, ob es sich um ein Unternehmen handelt, dem die Trader voll und ganz vertrauen können. Im Zweifelsfall ist dabei Anbietern der Vorzug zu geben, die schon länger am Markt sind und sich bisher stets als zuverlässig erwiesen haben. Ein wichtiger Hinweis ist auch der Standort des Online Brokers. Dieser sollte nach Möglichkeit in einem EU Staat liegen, da sich die Trader dann auf eine Regulierung auf EU Niveau verlassen können. Diese Unternehmen sind zu einem umfassenden Schutz der Kundeninteressen verpflichtet. Außerdem gehört es zu den Vorschriften für diese Anbieter, dass die Einlagen der Kunden besonders geschützt werden. Konkret dürfen diese Gelder nicht mit den Geldern des Unternehmens vermischt werden. Sollte es also wider Erwarten zu einer Insolvenz des Online Brokers kommen, hätten die Kunden weiterhin Zugriff auf ihre Einlagen.

Fazit – So finden sie den passenden CFD Broker

Der Handel mit gehebelten Produkten gewinnt an Bedeutung und viele private Akteure spielen mit dem Gedanken, selber in dieses Segment einzusteigen. Zentrale Voraussetzung hierfür ist die Wahl eines passenden Brokers. Welcher Anbieter tatsächlich in Frage kommt hängt natürlich auch davon ab, mit welchem Anspruch der Trader in den Markt gehen will und über welche Voraussetzungen er bereits verfügt. Mit den hier genannten Tipps sollte es gelingen, einen passenden Anbieter zu identifizieren.

 

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