Trading Bedeutung und Prinzipien

Trading Bedeutung: Was ist an der Börse überlebenswichtig?

Sie planen an der Börse aktiv zu werden oder sind grundsätzlich an der vielseitigen Thematik interessiert sind? Hier können Sie sich innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über relevante Themen verschaffen, indem Sie sich durch die einzelnen Wissensfelder klicken. Ein grundlegendes Verständnis des Basiswissens, das Ihnen hier vermittelt wird, ist auf jeden Fall nützlich und teilweise absolut erforderlich, damit Sie Ihr Geld gut an der Börse anlegen können. Um Ihnen darüber hinaus einen vertiefenden Einblick in die jeweiligen Bereiche zu ermöglichen, ist der Einsteigerbereich mit dem Wissensbereich über die unten und an der Seite aufgeführten Links verknüpft. Da es sich dort zumeist um anspruchsvollere Texte handelt, ist es aber empfehlenswert sich zuerst mit den Wissensfeldern im Einsteigerbereich zu beschäftigen.
Bevor wir näher in die verschiedenen Themenbereiche einsteigen, sollen Ihnen vorab einige generelle Fragen beantwortet werden.

Warum sollte ich Investitionen tätigen?

Freies Kapital, das einem zur Verfügung steht, aber nicht investiert ist, verliert laufend an Wert. Der Grund dafür ist, dass das Preisniveau steigt und damit die Kaufkraft des Geldes sinkt. Den Wertverlust des Geldes gegenüber der Ware nennt man Inflation. Solange die Inflation anhält, kann man mit einem Euro immer geringere Mengen an beispielsweise Lebensmitteln kaufen. Diesem Prozess lässt sich entgegenwirken, indem man sein Geld so investiert, das es eine gewisse Rendite abwirft, d.h. an Wert gewinnt. Optimalerweise übersteigt die erwirtschaftete Rendite zumindest den Wertverfall des Geldes, sodass die Kaufkraft des Geldes erhalten bleibt.

Mehr Chancen, aber weniger Sicherheit?

Natürlich ist es das Ziel eines jeden Anlegers eine Geldanlage zu finden, die eine hohe Rendite bringt und trotzdem sicher ist. Meistens gilt aber, dass eine höhere Rendite sich nur durch höheres Risiko erkaufen lässt. Dieses Phänomen nennt sich Risk-Return-Tradeoff und rührt daher, dass eine Anlage, die von der Gesamtheit der Anleger auf dem Markt als riskanter eingestuft wird als eine andere, selbstverständlich eine höhere Rendite abwerfen muss, damit irgendein Anleger sich überhaupt für die riskantere Anlage entscheidet.

Die höhere Rendite kann also gewissermaßen als Entschädigung des Anlegers für sein erhöhtes Risiko verstanden werden.
Aus diesem Grund sollte man als Anleger zwar durchaus nach Anlagemöglichkeiten mit hoher Rendite suchen, sehr hohen Renditen aber zunächst auch etwas skeptisch gegenüberstehen und die damit verbundenen Risiken gründlich hinterfragen.

Wie kommt ein Aktienkurs zustande?

An der Börse kommen Angebot und Nachfrage nach Wertpapieren in Form von Verkaufsaufträgen und Kaufaufträgen zusammen. Diese Aufträge, auch Orders genannt, werden bei Eingang systematisch und meist automatisiert im Orderbuch erfasst. Nun stehen im Orderbuch auf der einen Seite Kauforders zu bestimmten Wunschpreisen, auf der anderen Seite Verkaufsorders zu bestimmten Wunschpreisen. Die Aufgabe des computergestützten Handelssystems ist es nun, den Preis für die Aktie zu ermitteln, zu dem die größte Stückzahl gehandelt werden kann, den umsatzmaximalen Preis. Dieses sogenannte Meistausführungsprinzip entspricht auch dem Kalkül der Börse, da ihr eingenommenes Entgelt, die Courtage, proportional mit dem Umsatz steigt. Der jeweils letzte Preis, zu dem ein Handel zwischen einem Käufer und einem Verkäufer zustande gekommen ist, stellt den momentanen Kurswert einer Aktie dar. Dieser kann sich je nach Intensität des Handels, d.h. abhängig von der Anzahl, der sich gegenseitig deckenden Kauf- und Verkaufsorders, innerhalb von Sekundenbruchteilen ändern.

Trading Bedeutung: Was ist der Unterschied zwischen Fremdkapital und Eigenkapital?

Ein Unternehmen hat die Möglichkeit sich über Fremdkapital und über Eigenkapital zu finanzieren. Um sich Fremdkapital zu beschaffen, kann ein Unternehmen beispielsweise Unternehmensanleihen ausgeben. Der Anleger, der dieses festverzinsliche Wertpapier kauft, erhält vorab vereinbarte Zinszahlungen und wird Gläubiger des Unternehmens. Nach einer vorher definierten Zeit wird der festgelegte Nennbetrag wieder zurückgezahlt, vorausgesetzt das Unternehmen ist noch zahlungsfähig. Eigenkapital beschaffen sich Unternehmen häufig, indem sie an die Börse gehen und dort Unternehmensanteile in Form von Aktien verkaufen. Aktien sind Wertpapiere, die einen Anteil an einem Unternehmen darstellen. Diese Anteilscheine können dem Aktionär auf zwei Arten Vorteile einbringen: Zum einen durch mögliche Beteiligungen am Gewinn des Unternehmens, die in Form von Dividendenzahlungen ausgeschüttet werden. Zum anderen durch mögliche Kursgewinne, d.h. wenn der erzielte Verkaufskurs der Aktie höher ist als der zu dem sie ursprünglich gekauft wurde. Der für den Anleger markanteste Unterschied zwischen Fremdkapital und Eigenkapital ist hierbei Folgender: Bei einem Bankrott des Unternehmens verlieren zunächst die Eigenkapitalgeber ihr angelegtes Kapital, da sie Miteigentümer geworden sind, während die Geldmittel von Fremdkapitalgebern bevorzugt zurückgezahlt werden. Das höhere Risiko des Eigenkapitalgebers bringt im Gegenzug wiederum höhere Renditechancen mit sich, weil der Aktionär am Erfolg des Unternehmens partizipieren kann. Außerdem ist es dem Aktionär möglich im Unternehmen mitzubestimmen, wobei seine Stimmrechte abhängig von der Größe seines Unternehmensanteils sind.

Was ist der Unterschied zwischen Stammaktien und Vorzugsaktien?

Manche Aktiengesellschaften geben zwei verschiedene Aktienarten aus, mit denen unterschiedliche Anrechte der Aktionäre einhergehen. Mit dem Erwerb einer Stammaktie, erlangt man auch das Recht bei der Hauptversammlung des Unternehmens, die einmal im Jahr stattfindet, mit abzustimmen. Wer bereit ist auf sein Stimmrecht zu verzichten, kann die Vorzugsaktie des Unternehmens kaufen. Dafür, dass dem Anleger die Teilnahme an der Abstimmung bei der Hauptversammlung versagt bleibt, wird er in der Regel mit einer höheren bzw. bevorzugten Dividende entschädigt. Das bedeutet, dass Stammaktionäre erst eine Dividende erhalten können, wenn die Halter der Vorzugsaktien bedient wurden. Im Falle einer Insolvenz werden aus der Insolvenzmasse zunächst die Verbindlichkeiten bei den Fremdkapitalgebern beglichen. Wenn danach noch Finanzmittel übrig sind werden Vorzugsaktionäre vor Stammaktionären kompensiert.

Die beiden Aktienarten sind an Kürzeln wie folgt zu erkennen: „Volkswagen AG ST“ für die Stammaktie und „Volkswagen AG VZO“ für die Vorzugsaktie, wobei in diesem Fall die Vorzugsaktie von Volkswagen diejenige ist, die im DAX indiziert ist.

Was ist der Unterschied zwischen Inhaberaktien und Namensaktien?

Diese Unterscheidung wird in Bezug auf die Übertragbarkeit der Wertpapiere getroffen. Das Eigentum und die damit verbundenen Rechte stehen im Falle einer Inhaberaktie schlicht dem Inhaber der Aktienurkunde zu, also dem, der sie momentan in seinem Besitz hat. Im Gegensatz dazu muss bei Namensaktien der Name des Aktionärs im Aktienregister vermerkt werden, damit er zum rechtskräftigen Eigentümer des Unternehmensanteils wird. Hierdurch kann die Aktiengesellschaft einen besseren Überblick über ihre Aktionärsstruktur behalten. Eine Namensaktie ist für den Anleger am Kürzel NA hinter dem Aktiennamen zu erkennen, so zum Beispiel: „Siemens AG NA“. Eine Spezialform der Namensaktie ist die vinkulierte Namensaktie, bei der es zur rechtskräftigen Übertragung der Aktie der Zustimmung der jeweiligen Aktiengesellschaft bedarf. Ein Beispiel hierfür wäre die „Lufthansa AG VNA“. Ist die Aktie weder mit NA noch mit VNA gekennzeichnet, handelt es sich um eine Inhaberaktie. Für den Privatanleger spielen diese Unterscheidungen kaum eine Rolle, da sich bei Kauf und Verkauf keine Unterschiede ergeben.

Was ist der Unterschied zwischen Stückaktien und Nennwertaktien?

Alle Stückaktien spiegeln gleiche Anteile am in der Satzung festgelegten Grundkapital wieder. Der Beteiligungsanteil eines Aktionärs an der Gesellschaft ergibt sich also aus der Stückzahl der vom Aktionär gehaltenen Aktien im Verhältnis zur Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien. Bei der Nennwertaktie (auch Nennbetragsaktie) hingegen, wird der Wert als fester Geldbetrag aus dem Grundkapital festgelegt und kann daher zu verschiedenen Nennbeträgen ausgegeben werden. Stückaktien lassen sich an der Abkürzung O.N. erkennen, was für „ohne Nennwert“ steht und nicht wie im Internet weitläufig verbreitet für „ohne Name“. Ein Beispiel dafür ist die „SAP AG O.N.“. Im Gegensatz dazu werden Nennwertaktien nicht gesondert markiert, so wie beispielsweise die Namensaktie von Bayer: „Bayer AG NA“

Trading Bedeutung: Abkürzungen in Aktiennamen

Trading Bedeutung

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